Drei LG-Athleten beim dritten U17-Länderkampf in Gent

08.03.2020 | Mit Ida Schwering über die 200 Meter, Luisa Manegold im 60-Meter-Sprint sowie Leonard Horstmann im Dreisprung waren passend zur dritten Auflage des Ländervergleichskampfes zwischen Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden drei Athleten der LG Brillux durch den Verband nominiert worden. Für Belgien startete jeweils ein Team aus dem Wallonischen wie aus dem Flämischen Teil des Landes, sodass insgesamt vier Mannschaften gegeneinander antraten.

Schwering mit herausragender Vorstellung

Über die 200 Meter hatte in beiden Zeitläufen das NRW-Team die Nase vorn: Den ersten Lauf gewann Malin Fiener in 25,36 Sekunden und holte als Zeitschnellste zehn Punkte. Mit einem Sieg im zweiten Zeitlauf in persönlicher Bestleistung von 25,52 Sekunden durch Ida Schwering addierten sich dann noch einmal acht Punkte. Beachtet man, dass die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Sommer bei 25,70 Sekunden liegt, sind die Leistungen sind umso höher einzuschätzen.

4×200-Meter-Staffel mit eindrucksvoller Leistung

Im Sprint über die 60 Meter lief Luisa Manegold in 7,89 Sekunden Saisonbestleistung und holte als Zweitplatzierte weitere acht Punkte für ihr Team. Gemeinsam mit Schwering war sie darüber hinaus auch für die den Wettkampf abschließende 4×200-Meter-Staffel nominiert. Das NRW-Quartett legte in 1:42,36 Minuten einen phantastischen Lauf auf die Bahn und hatte im Ziel fast eine Sekunde Vorsprung auf Platz zwei. In der aktuellen Deutschen Hallenbestenliste der weiblichen U18 würde diese Leistung an dritter Stelle liegen.

Starke Konkurrenz für Horstmann

Dreisprung-Talent Leonard Horstmann trat in Gent gegen eine starke Konkurrenz an. Die Siegesweite für Belgien betrug 12,91 Meter, Platz zwei ging an die Niederlande mit 12,78 Metern. Mit einer Leistung von 12,49 Metern landete der junge Athlet auf Rang drei und gewann sechs Punkte für das NRW-Team. Auch seine bei den Westfälischen Jugendhallenmeisterschaften aufgestellte Bestleistung von 12,70 Metern hätte ihm am Sonntag „nur“ Platz drei beschert.

Print Friendly, PDF & Email

Sponsor

Social Media