Runder Saisonabschluss beim westfälischen DJMM-Finale

25.09.2019 | Bei spätsommerlichen Temperaturen wurde in Lage/Detmold das Westfälische DJMM-Finale ausgetragen und bildete mit zahlreichen Teilnehmern einen runden Saisonabschluss. Bei diesem zeigten sich die LG-Athleten noch kein bisschen müde und erreichten teils sogar noch einmal Verbesserungen ihrer Team-Bestleistungen.

Weibliche U14 holt Vizemeisterschaft

Die weibliche U14-Mannschaft sorgte mit einer Vizemeisterschaft für das stärkste Mannschafts-Ergebnis aus LG-Sicht. In der Gruppe drei starteten Ida und Lena Breuer, Finnja Freisfeld, Sophia Mazzei, Kristin Roleff und Martha Schymocha. Unter der Betreuung von Sina Heemsoth und Andreas Berger toppten sie ihre Bestleistung noch einmal und erreichten 3.622 Punkte.

Wertvolle Punkte holten im 75-Meter-Sprint Schymocha und Lena Breuer in 11,25 und 11,45 Sekunden. Im Weitsprung sorgten Mazzei und Ida Breuer mit 4,62 und 4,17 Metern für starke Leistungen. Mazzei war obendrein mit einer Weite von 41,50 Metern stärkste Ballwerferin ihres Klassements. Roleff erreichte mit 33,00 Metern eine neue Bestleistung. Die 4×75-Meter-Staffel bestehend aus Mazzei, Lena und Ida Breuer und Schymocha lief in 41,66 Sekunden Saison-Bestzeit und damit die drittschnellste Zeit des Teilnehmerfeldes.

Männliche U14 mit starken Einzelleistungen

Unter der Betreuung von Sina Heemsoth und Roberta Morales Aguiar wurde das Team der männlichen U14 aus Leo Bieker, Carl Caspary, Leonard Dertmann, Clemens Rehers, Jonah Ross, Cedrik Runde, Peer Salow, Luis Schoneberg, Eric Schwarze und Lenn Thomas gebildet. Sie starteten in der Gruppe zwei und belegten mit 5.951 Punkten Platz fünf, wobei die Plätze zwei bis sechs hinter dem klaren Sieger-Team der LG Lippe Süd eng beieinander lagen und nur durch 130 Punkte getrennt wurden. Bereits zuvor hatten die Qualifikations-Leistungen angedeutet, dass von Platz eins bis acht alles möglich sein würde. So war das junge Team schlussendlich etwas enttäuscht von dem Ergebnis – hatten aber auch mit Tyron Huni kurzfristig erkrankungsbedingt auf einen starken Leistungsträger verzichten müssen. Trotz allem zeigte die Mannschaft starke Einzelleistungen und einen tollen Teamgeist, sodass man sie im nächsten Jahr sicher auf der Rechnung haben sollte.

Salow blieb trotz Gegenwind auf der Sprintgerade mit einer Zeit von 10,97 Sekunden unter der Elf-Sekunden-Marke. Über die 60 Meter Hürden lief Runde in 10,77 Sekunden neue persönliche Bestzeit. Zwei weitere Bestleistungen gab es im Hochsprung durch Schwarze mit 1,48 Metern und Dertmann mit 1,52 Metern – wobei Letzterer diese Höhe noch in der Schersprung-Technik überquerte. Die beiden Athleten landeten auf den Plätzen vier und drei. Schwarze zeigte derweil im Weitsprung sein Potential, knapste aber noch an einigen ungültigen Versuchen, sodass in der Endwertung 4,45 Meter zu Buche standen. Der stärkste Ballwerfer des LG-Team war Rehers mit einer Weite von 36,00 Metern. Über die doppelte Stadionrunde gingen Ross und Runde mutig das Tempo der vorderen Läufer mit und konnten mit Endzeiten von 2:26,99 und 2:28,29 Minuten, die die Plätze vier und sechs bedeuteten, wertvolle Punkte ergattern.

Buntes mU12-Team zeigt klasse Teamgeist

Die jüngsten LG-Teilnehmer wurden durch die männliche U12 gebildet. Vera Hypki und Marvin Staubermann betreuten in Lage Ole Glahn, Leonard Mach, Aeneas Wehran, Nils Neiteler, Richard Caspary, Tizian Schulte Hillen, Gregor Rehers und Tjorve Henning Bischoff. Obwohl die Athleten aus verschiedenen Grundvereinen stammen und nicht regelmäßig miteinander trainieren, zeigten sie eine beeindruckend geschlossene Team-Leistung. Ihre sechstbeste Meldeplatzierung bestätigten sie mit 3.966 Punkten – obwohl auch sie mehrere Ausfälle zu kompensieren hatten. Viele Punkte holte Glahn mit 3,95 Metern im Weitsprung und 34,00 Metern im Ballwurf. Schulte Hillen zeigte mit überquerten 1,32 Metern im Hochsprung, dass er sein Leistungsniveau konstant abrufen kann. Diese Höhe hatte er kurz zuvor bei den Kreismeisterschaften in Havixbeck gezeigt.

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