U23/U18-DM: Fünf Silbermedaillen für LG Brillux

08.07.2026 | Deutsche Vizmeisterschaften feierten bei der U23/U18-DM Nils Bovekamp (100 m), Silas Zahlten (3000 m Hindernis), Lukas Kleinschrodt (110 m Hürden), Jonathan Albustin (3000 m) und Patrick Hüsken (Speerwurf). 

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Es ist Silber! Nils Bovekamp bejubelt seinen Medaillen-Coup. © Marcel Schwering / sportimfokus

Es waren silberne Tage für das Team der LG Brillux Münster: Bei der U23/U18-DM in Wattenscheid wurden Nils Bovekamp (100 m), Lukas Kleinschrodt (110 m Hürden), Silas Zahlten (3000 m Hindernis), Jonathan Albustin und Patrick Hüsken (Speerwurf) jeweils deutscher Vizemeister. Top-Platzierungen sicherten sich auch Luis Heymann (1500 m / Platz vier), Pia Schlattmann (5000 m / Platz vier), Janek Schiffer (Weitsprung / Platz fünf) und die 4×100 m-Staffel der weiblichen U23 (Platz fünf). Hinzu kamen weitere Ergebnisse unter den ersten acht.

10,57 s / 10,60 s: Nils Bovekamp landet Überraschungs-Coup

Die größte Überraschung gelang im Lohrheidestadion Nils Bovekamp: In einem Wimpernschlag-Finish schnappte er sich in 10,60 s die Silbermedaille – eine Tausendstelsekunde vor Tim Spiegel (SCC Berlin) und vier Tausendstel vor Milan Zirbus (Hannover 96). Zuvor hatte Bovekamp im Halbfinale seine PB auf 10,57 s gesteigert. „Ich bin unglaublich glücklich über die Silbermedaille und sehr stolz. Besonders darauf, dass ich meine Form im Finale bestätigen kann und als jüngerer Jahrgang direkt Silber gewinne“, fasste Bovekamp seine Emotionen in Worte. Gold ging bei Windstille an Benedikt Wallstein (LAC Erdgas Chemnitz / 10,54 s). Der hohe Papierfavorit Heiko Gussmann hatte zuvor seinen Start zurückgezogen.

„Ich bin unglaublich glücklich über die Silbermedaille und sehr stolz. Besonders darauf, dass ich meine Form im Finale bestätigen kann und als jüngerer Jahrgang direkt Silber gewinne.“ (Nils Bovekamp)

Im Vorfeld der U23-DM hatte Nils Bovekamp zwar das Finale als Zielstellung ausgegeben; wohl reiste er auch mit dem Momentum einer taufrischen PB an – mit einer Medaille konnte im ersten von drei U23-Jahren indes niemand rechnen. DM-Silber ist der vorläufige Höhepunkt einer rasanten Entwicklung der zurückliegenden zwei Jahre: Noch 2024 verpasste Nils Bovekamp die U20-DM Norm knapp, seitdem hat er sich um mehr als sechs Zehntel gesteigert. Die Dynamik soll weitergehen: „Ich konnte in Wattenscheid ein Zeichen setzen, welches Potenzial in mir steckt. Gleichzeitig weiß ich, dass ich noch längst nicht am Ende meiner Entwicklung bin; die Silbermedaille gibt mir enorm viel Selbstvertrauen und Motivation“, unterstreicht Nils Bovekamp, der mit einem „großen Dankeschön“ an Trainer Jan Vogt seine DM-Retrospektive beschloss.

Jan Vogt spiegelte diese Eindrücke: „Dass Nils nach furiosen Rennen im Fotofinish-Finale mit einer Silbermedaille nach Hause geht, freut uns sehr. In seinen letzten U20-Jahren konnte Nils seine Leistung krankheitsbedingt nicht abrufen, wir hatten auch noch eine Rechnung mit dem Lohrheidestadion offen – diese haben wir jetzt mit Bravour beglichen.“

8:45,99 min: Silas Zahlten unterliegt Noah Cais

Mit gemischten Gefühlen ging Silas Zahlten aus der U23-DM. Angereist als Titelverteidiger und Jahresbester, musste er sich auf der letzten Runde dem aufstrebenden Noah Cais (Laufgemeinschaft Wehringen) um eine Sekunde geschlagen geben. In 8:45,99 min blieb für Silas die Silber-Medaille. „Unsere Taktik war, wie im Vorjahr, auf schnelle letzte 300 m mit einer entscheidenden Attacke am Wassergraben ausgerichtet. Allerdings ist Noah Cais sehr endschnell und hat auf der Schlussrunde jeden meiner Angriffe gekontert“, erkannte Silas Zahlten die Stärke seines Kontrahenten an, der zwei Tage nach Hindernis-Gold auch als Vizemeister auf den 800 m auftrumpfte und im Zeitraffer zu einem der perspektivreichsten deutschen Mittelstreckler aufgestiegen ist.

„Unsere Taktik war, wie im Vorjahr, auf schnelle letzte 300 m mit einer entscheidenden Attacke am Wassergraben ausgerichtet. Allerdings ist Noah Cais sehr endschnell und hat auf der Schlussrunde jeden meiner Angriffe gekontert.“ (Silas Zahlten)

Das Hindernis-Rennen glich der Vorjahres-DM, allerdings mit vertauschten Rollen: Kochte Silas Zahlten 2025 als Herausforderer den Thüringer Favoriten Robin Müller mit einem furiosen Antritt am letzten Wassergraben ab, war es in Wattenscheid Noah Cais, der ohne Balkenberührung den letzten Wassergraben nahm und so den entscheidenden Vorteil gegenüber Zahlten erzielte. Das sonstige Feld verlor auf den letzten 300 m fast fünf Sekunden auf das hochüberlegene Top-Duo.

Mit etwas Abstand konnte Silas Zahlten die U23-DM 2026 vollkommen zurecht auch als Erfolgsgeschichte verbuchen: „Ich habe im vierten Jahr in Folge bei einer U23-DM eine Medaille gewonnen – auf diese Konstanz bin ich stolz. Auch der Durschnitt der Zeiten meiner drei besten Saisonrennen ist so stark wie noch nie und spricht für meine gute Form.“ Am nächsten Mittwoch möchte er diese Form in Lüttich in eine neue PB ummünzen und möglichst die 8:30 min-Barriere knacken. Als Schnelligkeitsreiz haben Zahlten und Coach Jörg Riethues die 1500 m in Köln (09.07.) in den Wettkampfplan aufgenommen.

14,22 s: Lukas Kleinschrodt holt erste DM-Medaille seiner Karriere

Konstant formstark präsentiert sich 2026 Lukas Kleinschrodt. Diese Stabilität zeichnete ihn auch in Wattenscheid aus: Souverän zog er als Laufsieger (14,33 s) ins Finale ein, hier zeigte er einen technisch weitgehend sauberen Lauf und schnappte sich in 14,22 s die Silbermedaille – hinter Timon Dethloff (Cologne Athletics / 14,09 s) und deutlich vor dem Rest des Feldes, das vom Sturz des Favoriten Bruno Betz (LAZ Ludwigsburg) und einem wackligen Finish des ebenfalls hoch gehandelten Florian Näbelung (Berlin Ahtletics) durcheinandergewirbelt wurde.

„Mit meiner ersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften überhaupt bin ich unglaublich zufrieden.“ (Lukas Kleinschrodt)

Kleinschrodt, der im ersten Jahr für die LG Brillux startet, freute sich über seinen Coup: „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, vor allem mit der Platzierung. Bei der Zeit geht auf jeden Fall noch mehr, aber der Lauf war nicht perfekt und meine Beine waren schon recht schwer. Mit meiner ersten Medaille bei Deutschen Meisterschaften überhaupt bin ich unglaublich zufrieden.“

Der 22-Jährige hat in der Trainingsgruppe von Ronja Siekmann einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und liefert in der Freiluftsaison starke Zeiten am Fließband; die schnellsten sechs Karriere-Zeiten, datieren von diesem Jahr. Für die anstehende Aktiven-DM formuliert Lukas Kleinschrodt im Bewusstsein von Stabilität mit Potenzial für mehr ein selbstbewusstes, indes folgerichtiges Ziel: „Ich hoffe in jedem Fall auf das Finale.“

64,60 m: Patrick Hüsken düpiert nahezu alle Spezialisten

Im Aufeinandertreffen mit den Speerwurf-Spezialisten packte Patrick Hüsken in Versuch drei eine neue persönliche Bestleistung aus: Den 700 g-Speer schickte er auf für einen Zehnkämpfer herausragende 64,90 m. Hüsken musste sich damit nur dem Münchner Oliver Ispan (66,50 m) geschlagen geben. Ein Wehrmutstropfen blieb dennoch: Um lediglich 1,40 m verfehlte der 17-Jährige die U18-EM-Norm für Rieti.

Entsprechend differenziert bilanzierte Patrick Hüsken sein DM-Erlebnis: „Ich bin natürlich überglücklich, dass ich es als Mehrkämpfer geschafft habe, die Spezialisten im Speerwurf zu ärgern – ich hätte trotz guter Form nie gedacht, dass es für Silber reicht. Richtig freuen konnte ich mich aber nicht: Die fehlenden 1,40 m zur EM-Norm tun richtig weh.“ Der starke Werfer Hüsken konnte einen kleineren technischen Fehler im Wettkampf nicht beheben, sodass ihm der womöglich ganz große Wurf verwehrt blieb: „Ich hätte andernfalls locker im Bereich von 70 m werfen können“, hadert er mit dem Verlauf des Wettkampfes.

„Trotz guter Form hätte ich nie gedacht, dass es für Silber reicht. Richtig freuen konnte ich mich aber nicht: Die fehlenden 1,40 m zur EM-Norm tun richtig weh.“ (Patrick Hüsken)

Die Saisonhöhepunkte mit dem Zehnkampf von Filderstadt und jetzt der U18-DM beschreiben damit für Patrick Hüsken auch eine gewisse Tragik: Während er in Filderstadt die EM-Norm deutlich überboten hatte, allerdings um die Winzigkeit von 50 Punkten hinter dem notwendigen zweiten Platz zurückblieb, erfüllte er in Wattenscheid zwar die Platzierungsvorgabe, nicht aber die Weite. „Das ist sehr bitter“, gibt Patrick Hüsken zu.

Gleichzeitig muss man die mentale Resilienz des jungen Athleten würdigen, der in Wattenscheid auch eine starke Reaktion auf den unbefriedigenden Hochsprung-Einsatz (1,80 m) am Vortag zeigte. Im Übrigen zeichnet den Lüdinghauser der bedingungslose Ehrgeiz aus, verbunden mit der Reife, Enttäuschungen auch als solche zu benennen.

8:41,87 min: Jonathan Albustin sichert Silber und EM-Ticket

Die 3000 m der männlichen U18 mündeten in das erwartete Duell zwischen dem Favoriten Maximilian Rath und Herausforderer Jonathan Albustin. Albustin zog den langen Schlussspurt eingangs der Schlussrunde entschlossen an, noch auf der Gegengeraden konterte der Münchner und ließ sich den Titel letztlich nicht nehmen – in 8:40,67 min lag Rath gut eine Sekunde vor dem Mittelstreckentalent der LG Brillux (8:41,87 min). Freuen konnten sich beide doppelt – über die Medaillen, aber auch über die endgültige Nominierung für die U18-EM in Rieti (16.-19. Juli). Im EAA-Ranking werden sie als Nummer vier (Maximilian Rath) und sechs (Jonathan Albustin) geführt.

Pia Schlattmann und Luis Heymann dicht hinter den Medaillen

Jeweils Platz vier belegten Pia Schlattmann (5000 m / 16:19,96 min) und Luis Heymann (1500 m / 3:45,91 min). Die individuellen Zufriedenheits-Werte waren indes sehr unterschiedlich: Heymann belohnte sich für eine starke Freiluftsaison, in der er konstant auf einem deutlich gesteigerten Niveau läuft und die Lücke zur nationalen U23-Spitze sukzessive schließt. Im Lohrheidestadion fehlte eine knappe Sekunde zur Bronze-Medaille, wobei er über weite Strecken des Rennens perfekt positioniert an zweiter Stelle lief – erst dem Antritt der Favoriten Tobias Tent (Stadtwerke München) und Tim Kalies (LG Braunschweig) konnte Luis Heymann nicht folgen.

Pia Schlattmann hatte im Vorfeld als Nummer zwei der Meldeliste eine Medaille angepeilt und war im Nachhinein entsprechend geknickt: „Leider war es nicht mein Rennen. Das Grundtempo war für mich zu langsam und im Spurt habe ich nicht meine Stärke. Ich habe das Gefühl, nicht das gezeigt zu haben, was ich in den letzten Wochen trainiert habe.“

„Leider war es nicht mein Rennen – das Grundtempo war für mich zu langsam. Ich habe das Gefühl, nicht das gezeigt zu haben, was ich in den letzten Wochen trainiert habe.“ (Pia Schlattmann)

Nach sukzessive abfallenden Kilometerzeiten blieb bis eingangs der Schlussrunden eine zehnköpfige Gruppe dichte beisammen; Pia Schlattmann war zwar die Erste, die mit einem Antritt die Gruppe sprengte, konnte nach einem Konter der späteren Siegerin Vanessa Mikitenko (Silversterlauf Trier / 16:16,69 min) jedoch nicht weiter beschleunigen und musste eingangs der Zielgeraden auch Carolina Schäfer (TG Schwalbach) und Julia Ehrle (LG farbtex Nordschwarzwald) passieren lassen.

Noch hat Pia Schlattmann indes die Chance, die DM-Freiluftbilanz des Jahres 2026 aufzuhellen und glaubt auch daran: „Bei der Aktiven-DM will ich es besser machen. Jetzt ein guter Trainingsblock und dann werde ich meine Stärke hoffentlich zeigen können.“

46,74 s: 4×100 m Staffel furios zu Platz fünf

Die neu formierte 4×100 m-Staffel (U23) mit Laura Brandhofe, Jenna Haudek, Liv Patterson und Maja Huesmann bot auf der blauen Rundbahn ein begeisterndes Rennen und steigerte sich im Vergleich zur Vorleistung um nahezu exakt eine Sekunde auf starke 46,74 s – Platz fünf für das Quartett, das in den Wochen vor der DM von Verletzungen beeinträchtigt worden war und auf Mia Heils verzichten musste. Dass zu Bronze (StG Olpe/Lennestadt: 46,53 s) lediglich zwei Zehntel fehlten, unterstreicht die Güte der Leistung.

„Die Freude im Ziel war umso größer und aucht der fünfte Platz macht uns sehr stolz.“ (Liv Patterson)

„Dass wir eine Sekunde schneller laufen als bei unserer Norm-Erfüllung, hätten wir niemals gedacht. Dafür war die Freude im Ziel umso größer und aucht der fünfte Platz macht uns sehr stolz“, fasste Liv Patterson den Erfolg für das Quartett in Worte und verwies darauf, dass die jetzt erzielte Zeit sogar eine starke B-Norm für die Aktiven-DM darstellt. Im Übrigen würdigte sie das Gemeinschaftserlebnis: „Das Schönste am Staffellauf ist, dass man sich gemein freuen kann. Ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich feststelle, dass es ein unglaublich schöner Freitagnachmittag war.“

Ein tolles Ergebnis erzielte auch die männliche 4×100 m-Staffel der U18: Max Wolgast, Ben Wehnhardt, Clinton Greven und Mickel Gomes steigerten sich auf ausgezeichnete 43,40 s und belegten in der großen Konkurrenz Platz elf. Voller Stolz kamen die jungen Athleten im Ziel zusammen und hielten inne.

6,95 m: Janek Schiffer sehr guter Fünfter

Zwar hatte U18-Sprung-Talent Janek Schiffer im Vorfeld der DM mit einer Medaille geliebäugelt, Platz fünf mit starken 6,95 m war dennoch aller Ehren wert. Im letzten Durchgang packte Schiffer die zweitgrößte Freiluft-Weite seiner bisherigen Karriere aus und schob sich von Platz acht in die Top 5. Die Trauben in Richtung der Medaillen-Ränge hingen in Wattenscheid hoch: Das Quartett vor Janek Schiffer sprang in Gänze PB – 7,19 m für Bronze (Alexander Mann / TSV Ochenbrck), 7,28 m für Silber (Felix Remmele / TV Bürstadt) und phänomenale 7,50 m für Gold (Phil Janitz / Düsseldorf Athletics) sind auch in der Dichte herausragend Werte für U18-Athleten.

Top 8-Platzierungen für Kruse, Bergerfurth und Waltke

Eine starke persönliche Bestzeit erzielte auf den 5000 m Leonie Kruse: In 16:31,10 min belegte sie Platz acht und rief einmal mehr zum Höhepunkt ihre beste Leistung ab. Anders als Pia Schlattmann, profitierte Leonie vom für sie annähernd idealen Tempo, wobei sie für den Mut belohnt wurde, als Teil der großen Spitzengruppe die ersten 3000 m deutlich schneller als bisher anzulaufen. Auf den 1500 m lief Nina Bergerfurth (4:42,12 min) ihrerseits auf Platz acht

Speerwerfer Marek Waltke musste der überstanden Adduktoren-Verletzung Tribut zollen, sein bester Wurf landete bei 65,83 m (Platz sieben). Dass er sechs Versuche wahrnehmen konnte, spricht immerhin für eine gesundheitlich stabile Verfassung.

Nils Hartleif von Beuger-Problemen gebremst

Für Nils Hartleif endete die DM, noch ehe er erstmals seine Wettkampf-Spikes schnürte: Beuger-Probleme im Abschluss-Training verhinderten letztlich einen Start – bitter für den 22-Jährigen, der mit doppelter Norm hoffnungsvoll auf seine letzte U23-DM geblickt hatte.

Weitere Platzierungen unterstreichen dynamische Entwicklung

Unter den sonstigen Starterinnen und Startern der LG Brillux stachen Bastian Sundermann mit der besten 400 m-Zeit seit drei Jahren (48,60 s) und Sarah König mit ansprechendem Sprint-Doppel (100 m: 12,19 s / 200 m: 25,46 s) heraus – gemessen an ihren bisherigen Saisonleistungen blieb Sarah König allerdings unter Wert.

Ida Schwering bestätigte über die 100 m Hürden ihre PB (14,63 s), über die Hindernisse liefen David Drepper (9:37,44 min) auf Platz zwölf und Leo Kampf (9:45,84 min) auf Platz 13. U20-Mittelstrecklerin Mia Bonekamp belegte über die 1500 m Platz 14 (4:55,05 min), Ben Wehnardt gelang auf den 200 m die zweitbeste Zeit seiner noch jungen Karriere (22,80 s). Die Stabis Max Wolgast (4,45 m) und Elsa Rausamn (3,35 m) kamen nicht an ihre besten Leistungen heran, ebenso die 4×100 m-Staffel der weiblichen U18 (50,01 s) nach einem herausfordernden Wechsel (Eva Deitmarig / Ella Vey / Amelie Arica / Lisa Charlotte Fallenberg).

Teil der deutschen Meisterschaft gewesen zu sein, war für alle Starterinnen und Starter ein besonderer Moment. Das größte Team der LG-Geschichte zeigte in Wattenscheid in der Spitze ebenso wie der Breite tolle Leistungen – die Dynamik geht weiter.