Stabhochsprungtraining mit Silke Spiegelburg

05.08.2020 | Die Leichtathletik-Disziplin, die mutmaßlich am meisten unter den Corona-Schutzmaßnahmen beziehungsweise –Restriktionen zu leiden hatte, waren die Stabhochspringer. Verlangt diese Disziplin doch einen unglaublich komplexen Bewegungsablauf und bestraft umgehend jede kleine Nachlässigkeit. Die Stabhochsprung-Gruppe um Ansgar Spiegelburg und der Nachwuchs um Linna Tietmeyer erhielten während dieser Zeit prominente Unterstützung: Silke Spiegelburg, unter anderem dreimalige Olympiateilnehmerin und Viertplatzierte bei den Spielen 2012 in London, gab via Zoom ein Stabhochsprung-spezifisches Kraft- und Technik-Training.

Jeder der Athleten war dabei zu Hause und konnte sich in den eigenen vier Wänden – mit verstärkter Motivation – ein wenig fit halten. Je nach Bedarf bot die siebenmalige WM-Teilnehmerin und Deutsche Rekordhalterin mit 4,82 Metern (20.07.2012, Monaco) auch Einzeltraining an, um spezifischer zu trainieren.

Nach langer Zeit wieder in die Luft

Seit vergangener Woche haben die Stabhochspringer nun endlich wieder Zugang zur Leichtathletikhalle und somit zu ihrer lang ersehnten Sprunganlage. Von der Zoom-Plattform haben sie sich aber noch nicht verabschiedet – Silke Spiegelburg verfolgt nun zweimal pro Woche das Training in der Halle. Darüber hinaus setzen sie das spezifische Kraft- und Technik-Training daheim fort. Die ersten Fortschritte seien schon spürbar, sodass die Athleten zuversichtlich in die in zwei Wochen beginnende Wettkampfsaison starten.

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