Enseling pulverisiert seine Bestleistung im Steigerungslauf

24.11.2019 | Die Läufer der Trainingsgruppe um Jörg Riethues können hinter ihre Winter-Grundlage einen Haken machen. Beim gestrigen 29. TUSEM Blumensaat-Lauf nutzten sie die flache und schnelle Pendelstrecke am Südufer des Essener Baldeneysees für einen Abschluss-Wettkampf der zwölfwöchigen Trainingsaufbau-Phase. Aufgrund anderweitiger Verpflichtungen konnten nicht alle aus dem Team an den Start gehen, die Bilanz der Gestarteten lässt sich jedoch sehen: Bis auf eine Ausnahme liefen alle starke Straßen-Bestleistungen.

Sechs Bestleistungen auf der Pendelstrecke

Einen herausragenden Lauf lieferte Oskar Enseling ab. Ohne einen einzigen Trainingsausfall in der Aufbauphase setzte er in Essen ein Ausrufezeichen: Als Schnellster der Gruppe pulverisierte er seine bestehende Bestleistung um fast zwei Minuten auf starke 32:41 Minuten. Noch beachtender ist diese Leistung, schaut man sich seine Splits an: Die zweite Rennhälfte lief er um 13 Sekunden schneller als die erste. Damit war er in Essen schnellster Läufer der U20 und Siebter des Gesamteinlaufs.

Bender um über zwei Minuten schneller

Zweitschnellster LG-Läufer war Tom Thiemann, der in 33:17 Minuten ebenfalls eine neue Bestleistung erreichte. Jari Bender, zweiter Läufer der männlichen Jugend U20 hinter Enseling, folgte kurz dahinter und steigerte seine Bestmarke um über zwei Minuten auf 33:30 Minuten. Erstmalig unter der 35er-Marke blieb Felix Becker, zweiter Läufer in der männlichen Jugend U18, in 34:44 Minuten. Drei Sekunden darauf und ebenfalls in persönlicher Bestzeit lief Jean-Benoît Merté ein, der somit der dritte U18-Läufer war.

Hypki einzige LG-Vertreterin

Die einzige weibliche Vertreterin der LG Brillux in Essen war Vera Hypki, die couragiert in 19:53 Minuten anlief. Auf der zweiten Hälfte konnte sie diese Geschwindigkeit noch nicht ganz halten, kam dennoch in Bestzeit von 40:26 Minuten ins Ziel. Der einzige LG-Athlet, der am Samstag keinen optimalen Tag erwischte, war Jens Kassebeer. Aufgrund von Seitenstechen musste er eine Geh-Pause einlegen, sodass die Uhr für ihn nach 38:21 Minuten stehenblieb.

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