Luka Herden mit Verstärkung ins neue Jahr gestartet

15.02.2019 | Die LG Brillux Münster bleibt weiter in Bewegung. Neben tollen Entwicklungen im Nachwuchsbereich und in den Grundvereinen verzeichnet sie seit dem Jahres- und Saisonwechsel auch einige Neuzugänge im Leistungsbereich. Unter diesen findet sich auch Ole Grammann, der in den vergangenen Jahren national einer der stärksten Konkurrenten von LG-Ass Luka Herden war. Jedoch nur ein Konkurrent aus sportlicher Betrachtung, denn abseits der Weitsprunggrube verbindet die beiden Athleten eine Freundschaft. Nun profitieren sie auch im Training voneinander und legten vor einigen Wochen im Trainingslager auf Fuerteventura die Grundsteine für eine erfolgreiche Saison.

Ein Trio in steinigen Gefilden

Es war eine sehr konzentrierte LG-Einheit, welche in der Lava-Landschaft von Lanzarote seine Einheiten absolvierte. Trainer Lars Goldbeck konnte so die Trainingssteuerung noch stärker auf Luka Herden und Ole Grammann zuschneiden und sich stärker auf seine beiden Athleten fokussieren. Die intensive Arbeit schlug sich bereits während des Trainings in spürbaren Fortschritte nieder – auch wenn sie die Motivation und der Zusammenhalt ihres Münsteraner LG-Trainingsteams hier und da vermissten.

Herden, der im vergangenen Jahr sein Abitur erfolgreich absolviert hat, sieht die neue Trainingskonstellation mit Ole Grammann sehr positiv: „Wir verstehen uns extrem gut und machen auch abseits des Trainings viel miteinandern. Trotzdem gibt es natürlich die Konkurrenzsituation, die für uns aber nicht negativ ist, sondern die uns in jedem Training und Wettkampf pusht, unser Bestes zu geben. Da steht dann auch Jeder hinter dem Anderen und so funktioniert das ziemlich gut.“

Herden mit Einzel- und Team-Zielen im Kopf

Für das Weitsprung-Talent, das in seiner jungen Karriere schon beachtliche Erfolge aufweist, sind die kommenden Jugend-Hallenmeisterschaften der nächste Höhepunkt. Der Trainingsfokus in 2019 liegt auf der Freiluftsaison mit den Europäischen U20-Meisterschaften. Die Qualifikation für diese ist ebenso für ihn wie auch für Ole Grammann das Ziel. Aber auch das gemeinsame Ziel mit der Mannschaft hat er im Kopf: „Ich denke, es ist mit der gesamten Gruppe viel möglich. Für die Staffel brenne ich schon wieder, da haben wir drinnen und draußen gute Karten.“

„Danke Münster!“

Das vergangene Jahr wurde im Januar für Herden noch mit einem vierten Platz bei der von den Westfälischen Nachrichten ausgerichteten „Sportler des Jahres“-Wahl im GOP Varieté-Theater in Münster abgerundet. Hinter dem Sieger Max Schulze Niehues (Fußball, Preußen Münster – 21,13 Prozent), dem Zweitplatzierten Felix Brummel (Rudern, RV Münster – 19,63 Prozent) und Patrick Dirksmeier (Triathlon, Tri Finish Münster – 17,44 Prozent) landete Luka Herden mit 10,87 Prozent. Eine respektable Platzierung, die für ihn selbst unerwartet kam: „Ein großes Dankeschön an alle, die mich unterstützt haben. Solch eine Platzierung bedeutet einem in einer Sportstadt wie Münster, die die Leistungen gut einschätzen kann, sehr viel.“ | FS

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